Autor: CSG

Der CSG und Zaritski gehen getrennte Wege

Der Vorstand des CSG teilt mit, dass der CS Grevenmacher und Mikhail Zaritski die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beenden und ab sofort getrennte Wege gehen. Taras Senkiv und Fabio Gaspar übernehmen vorläufig. 

Der CSG studiert verschiedene Portfolien und wird den Nachfolger von Zaritski in den nächsten Tagen bekannt geben. 

Wir bedanken uns bei Mikhail und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft!

Desaströser Nachmittag

Als CSG-Berichterstatter gab es schon leichtere Aufgaben und schönere Tage. Heute fehlen mir aber leider die notwendigen Worte. Ich gebe trotzdem mein Bestes, blicke zurück auf 90 katastrophale Minuten, lege mich schlafen und hoffe, dass alles nur ein Traum war…

Die 215 Zuschauer freuten sich bei schönem Herbstwetter auf den 8. Spieltag der Liga. Sporting Bertrange, Tabellendritter, war zu Besuch und machte auch direkt klar, dass dies heute kein leichtes Spiel sein würde. Sportlich gab es in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten nicht viel zu bieten. Es war ein gegenseitiges Abtasten, das von vielen Fehlpässen, Fouls und Desorganisation geprägt war. Dazu kamen dann noch Verletzungen. Bartringen musste in der 27′, der CSG dann in der 32′ verletzungsbedingt wechseln. Seitens der Moselaner war es der bislang beste Torschütze, Daniel Fasui, der nicht mehr weitermachen konnte und vom jungen Luca Weisgerber ersetzt werden musste. Man notierte keine erwähnenswerte Torchance in der ersten Hälfte, doch zwei rote Karten konnte man kurz vor dem Pausenpfiff noch aufschreiben: Vitali für Bartringen und Goncalves für den CSG sahen nach reziprokem Provozieren glatt rot. Keiner verstand die Entscheidung so richtig, doch beide Spieler gingen ohne nachzufragen in die Kabine. Der Weg für alle anderen Spieler in die Kabine wurde dann durch Rangeleien auf beiden Seiten verlängert… man konnte sich also richtig auf die zweite Halbzeit freuen.

Die zweite Halbzeit war dann die entscheidende. Bartringen erarbeitete sich Torchancen und in der 49. Minute wurde ein ungefährlicher Weitschuss dann von Popescu selbst ins Tor abgedriftet. Offensiv tat man sich seitens des CSG sehr schwer, richtige Gelegenheiten gab es keine und von Reaktion auf das Gegentor konnte man nicht reden. Als Fan von Grevenmacher tat man sich schwer, ein Spielsystem zu erkennen und nur selten gab es Spielzüge nach vorne, doch je später es wurde, desto häuften sich die Fehler, die Nervosität und die Unpräzision im Spiel. Fünf Minuten vor Schluss machte Sporting Bertrange den Deckel drauf. Sowohl in der 86′ als auch in der ersten Minute der Nachspielzeit konterte man den CSG schön aus um dann auf 0-2 und schlussendlich 0-3 zu erhöhen. Zur Krönung des Tages sah Hamzic dann in der 92′ noch gelb-rot.

Vierte Niederlage im achten Spiel. Das sah man als Anhänger des ‚Maacher Traditionsvereins nicht kommen. Nächsten Sonntag findet ‚op Flohr‘ die Coupe de Luxembourg statt. Dann ist die UN Käerjeng zu Besuch. Eine Woche später gibt es das Auswärtsspiel beim CS Oberkorn.

Erster Auswärtssieg der Saison

Die ‚Maacher Zuschauer waren beim Derby im ‚Stade op Biirk‘ in Mensdorf ganz klar in Überzahl. Man wollte die Mannschaft zum ersten Auswärtssieg der Saison peitschen. Das Derby gegen den FC Syra kam also ganz gelegen, da die Derbys gegen Remich und Wormeldingen klare Angelegenheiten für uns waren.

Man wird es vermutlich nicht glauben, wenn man nicht selbst dabei gewesen ist. In den ersten 13 Minuten der Partie konnte man seitens des CSG 8 (!) Torchancen verbuchen, teilweise sehr gute. Doch immer wieder scheiterte man entweder am Torwart oder man platzierte den Abschluss nicht genau genug. Mensdorf erholte sich ab der 20. langsam von der fulminanten Druckphase der Moselaner, doch eine richtige Torchance hatten die Gelben nicht. Mit einem sehr glücklichen 0 zu 0 für die Hausherren ging es dann in die Kabine.

Die zweite Halbzeit war eine Kopie der ersten. Der CSG kam hochmotiviert aus der Pause und erarbeitete sich wieder Torchancen. In der 51. Spielminute gab es dann endlich für die fast 100 mitgereisten Fans einen Grund zum Jubeln: nach einem Chaos im Sechzehner konnte Mirco Kips schlussendlich das Führungstor erzielen. Danach folgten weitere Grosschancen, jedoch fehlte es immer wieder an Präzision. Amar Rastoder bekam dann 10 Minuten vor Schluss noch glatt rot; er soll einen gegnerischen Spieler beleidigt haben. Doch auch zu 10 Mann ging es nur in eine Richtung. Kurz vor Schluss mussten die ‚Maacher Fans dann doch noch den Atem kurz anhalten: Mensdorf hatte die erste nennenswerte Torchance des Spiels, doch Popescu parierte grandios. Grevenmacher gewinnt und klettert auf den fünften Platz in der Tabelle. 

Der CSG hatte heute alles im Griff, nur die Effizienz darf und muss man kritisieren. Mit 12 Punkten auf dem Konto konzentriert man sich jetzt auf das nächste Spiel nächsten Sonntag. Dann ist der Sporting Bertrange zu Besuch im schönsten Stadion der Welt. Bei einem Sieg könnte man die Bartringer überholen. 

Auf diesem Weg wünscht der CSG seinen beiden Junioren-Spielern, Arian Schmitt und Joe Crelo eine schnelle Genesung. Beide Spieler wurden gestern nach einer schweren Verletzung beim Spiel in Diekirch ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Mittlerweile geht es beiden wieder gut. 

Kampfgeist wird nicht belohnt

Zu allererst ein riesiges Kompliment an unsere Zuschauer. Egal bei welchem Wetter, egal in welcher Liga – Ihr seid immer da und unterstützt unsere Jungs. Die luxemburgische Stadien wären ohne euch langweilig und still. Ihr seid mit Abstand die Besten!

Weit über 60 Fans aus Grevenmacher waren heute in Izig anwesend. Man erwartete eine schwierige Partie gegen den Tabellenzweiten, doch es sollte an die Leistung von Mittwoch angeknüpft werden. 

Der CSG war klar überlegen und dominierte die ersten 20 Minuten mehr als deutlich. Zwei Hundertprozentige resultierten aus dieser Phase: Schott war alleine vor dem Torhüter, sein Schuss war aber zu unpräzise und ging über die Latte. Kurze Zeit später war es Hamzic, der sein Glück versuchte. Sein starker Linksschuss ging aber ins Aus. Fasui, der am Mittwoch noch drei Tore schoss, wurde dann mit gelb-rot vom Platz verwiesen. Er foulte einen gegnerischen Spieler unglücklich, bekam dann wegen Meckerei direkt die zweite Gelbe dazu. Die Entscheidung schien hart und unfair. Doch es war nicht die einzige mehr als fragwürdige Situation des Nachmittags. Der Schiedsrichter, auch Unparteiische genannt, blieb bei seiner Meinung und schickte Fasui in die Kabine. Der CSG steckte dies aber gut weg und versuchte weiterhin alles, ein Tor zu erzielen. Doch wie auch gegen Wormeldingen konnte man sich nicht belohnen. 

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit erzielte Izig gegen den Verlauf des Spiels das 1-0. Ein Tor, das aus dem Nichts kam. Doch auch nach dem Führungstreffer der Gastgeber war der CSG weiter im Spiel und wollte zurück in die Partie. Wenn nicht Izigs Torhüter parierte oder unsere Schüsse knapp neben das Tor gingen, kam Pech dazu und die Chancen wurden vom Aluminium abgeprallt. 15 Minuten vor Schluss köpfte Izigs Stürmer dann zum 2-0 ein; die Entstehung des Tores war aber wiederum zu hinterfragen, denn der Flankengeber schien beim Annehmen des Balles deutlich im abseits. Das 2-0 war dann auch das Schlussresultat.

Unsere Jungs haben heute richtig gekämpft und hätten sogar zu zehnt die 3 Punkte in Izig verdient. Leider war es nicht der Fall und man hofft die ersten Auswärtspunkte der Saison nächste Woche in Mensdorf zu holen. 

Derbysieger!

Nach dem glanzlosen Auftritt am vergangenen Sonntag in Walferdingen erhofften alle CSG-Fans eine positive Reaktion ihrer Mannschaft. Am gestrigen Mittwoch war der Moselnachbar, der FC Koeppchen Wormeldingen zu Besuch im schönsten Stadion des Landes. 

Die Blauen zeigten ab dem Anfang mehr Einsatz und Wille. Die 210 Zuschauer sahen einen CSG, der offensiv spielte und sich auch direkt Torchancen kreierte. Drei davon waren brandgefährlich: Hamzics Schuss ging knapp am Kasten vorbei, Spinellis Versuch wurde zum Eckball abwehrt und Ferrettis Volley wurde auch gehalten. Die Dominanz des CSG wurde aber leider nicht belohnt und so gingen beide Mannschaften mit einem 0 zu 0 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit ging so weiter, wie die erste aufgehört hatte. Grevenmacher machte Druck und der FC Koeppchen konnte sich keine einzige Gelegenheit herausarbeiten. Dann kam die Stunde des Daniel Fasui. In der 57. erzielte er per Kopf das 1 zu 0; in der 84. Minute war es wieder er, der auf 2-0 erhöhte. Der CSG blühte auf, spielte sehr gut und sicher und hatte alles im Griff. Kurz vor dem Ende war es der eingewechselte Reckovic, der sein erstes Saisontor erzielte. Doch Schluss war ‚op Flohr‘ noch nicht, denn Fasui gelang in der vierten Minute der Nachspielzeit einen lupenreinen Hattrick. Er köpfte zum 4-0 ein.

Es war die Reaktion, die die Fans der Blauen erwartet haben. Am Sonntag geht die Reise zum Tabellenzweiten, FC Blo-Wäiss Izig.